Planen Sie Ihre Datenstrategie-Workshops visuell.

Durch das richtige Kombinieren und dem Bearbeiten der Canvas aus dem Datenstrategie-Designkit mit Ihrem Team, nähern Sie sich Schritt für Schritt dem Zielbild Ihrer Datenstrategie. Die notwendigen Workshops planen Sie am besten mit dem Datenstrategie-Designguide Canvas.

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Auf unserem Blog haben wir Ihnen im Verlauf der letzten Monate bereits die folgenden Canvas vorgestellt: Kundenkontaktpunkte, Analytik-Reifegrad, Datenstrategie, Datenlandschaft, Analytik-Anwendungsfall und Geschäftsmodell/-fall. Zudem haben Sie auch das Datenstrategie-Designkit Canvas kennengelernt, welches alle Datentreiber-Werkzeuge gemäß ihrer Verwendung einordnet.

Frei nach dem Motto „a fool with a tool is still a fool“ geht es nun darum, die Canvas so einzusetzen, dass Sie mit Ihrem möglichst interdisziplinären Team gemeinsam effizient an Ihrer Datenstrategie bzw. Ihren Analytik-Projekten arbeiten können.

Das Datenstrategie-Designguide Canvas begleitet Sie durch den gesamten Prozess der Planung und Durchführung Ihrer Datenstrategie-Workshops. Sie können sich damit optimal vorbereiten, Ihre Teilnehmer mit auf die Reise nehmen, Ergebnisse dokumentieren sowie die nächsten Schritte herausarbeiten. Lassen Sie uns die Ärmel aufkrempeln und loslegen!

Setzen Sie im Intro den richtigen Kurs.

Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrem Workshop? Das ist die zentrale Frage, die Sie als allererstes für sich bei der Vorbereitung beantworten müssen. Zentral unter anderem deshalb, da sich aus ihr unmittelbar die notwendigen Teilnehmer ableiten lassen:

  • Möchten Sie eine Vision für die Daten- und Analytik-Strategie Ihres gesamten Unternehmens entwickeln? Dann sollten Sie definitiv das Top-Management dabeihaben.
  • Möchten Sie einen Anwendungsfall ausarbeiten, der mit Daten und Analytik einen echten Mehrwert für eine bestimmte Nutzergruppe liefern soll? Sie werden mit potenziellen zukünftigen Anwendern sprechen müssen, um deren Probleme zu verstehen sowie mögliche Lösungen gemeinsam diskutieren zu können.

Kleiner Tipp: bei der Ausarbeitung des Teilnehmerkreis kann Ihnen das Stakeholder-Analyse Canvas gute Dienste leisten.

Neben der Festlegung des Workshop-Ziels bzw. der Ziele, müssen Sie die generellen Rahmenbedingungen wie Ort und Dauer festlegen. Diese Punkte hängen auch wiederum direkt mit beiden vorher genannten Elementen, Zielen und Teilnehmern, zusammen:

  • Wie lange können sich Ihre Teilnehmer aus dem Tagesgeschäft nehmen?
  • Was können Sie realistischerweise in dieser Zeit erreichen?

Das Datenstrategie-Designguide Canvas ist, basierend auf Erfahrungswerten, auf einen Workshop von zwei Tagen ausgelegt.

Neben dem Intro, während dem Sie den Teilnehmern in erster Linie Ziele, Methode und Ablauf des Workshops vorstellen, geht es am ersten Tag hauptsächlich darum ein gemeinsames Verständnis der Ist-Situation zu erarbeiten. Am Folgetag rücken dann Lösungsmöglichkeiten und nächste Schritte in den Vordergrund.

Welche Ziele und Nutzer unterstützen Sie?

Ihre Datenstrategie muss Ihre Unternehmensstrategie unterstützen. Darum steht der erste Teil des Workshops nach dem Intro unter dem Motto „Geschäft verstehen“. Alle Teilnehmer müssen das gleiche Verständnis der (unternehmerischen) Ziele, welche Ihre Datenstrategie unterstützt, haben.

In dieser Phase sollten Sie sich von einem groben Verständnis der Strategie und Ziele des Unternehmens zu immer konkreter werdenden Anwendungsbereichen vortasten. Schlussendlich brauchen Sie echte Anwendungsfälle, die Sie im weiteren Verlauf diskutieren und ausarbeiten können.

Starten Sie zum Beispiel mit dem Geschäftsmodell/-fall Canvas. Damit können Sie das Geschäftsmodell Ihres Unternehmens greifbar machen und nach Optimierungspotentialen durchforsten. Das ist Ihnen zu global? Nehmen Sie das Wertschöpfungskette Canvas und analysieren Sie Prozesse einzelner Bereiche oder Abteilungen.

„Beim Ausarbeiten Ihrer Datenstrategie ist es wichtig, dass Sie ausgehend von Ihrer Unternehmensstrategie nach und nach die Flughöhe senken, um bei konkreten Anwendungsfällen für Daten und Analytik zu landen.“

Abstrakte Strategien werden erst durch konkretes Handeln operationalisiert. Im Falle von Unternehmen stellt dies das Handeln der Mitarbeiter dar. Diese verfolgen mit ihrem Tun, im Rahmen der Ihnen übertragenen Verantwortungsbereiche, wiederum Teilziele, welche auf die Strategie bzw. die unternehmensweiten Ziele einzahlen. Dazu müssen sie tagtäglich Entscheidungen treffen und Handlungen setzen.

Erst, wenn Sie wissen, wer welche Probleme bei erwähnten Entscheidungen und Handlungen hat, haben Sie einen konkreten Ansatzpunkt für Daten- & Analytik-Lösungen mit Mehrwert. Idealerweise sitzen diese handelnden Personen in Ihrem Workshop, damit Sie mit Ihnen gemeinsam den zweiten Bereich auf dem Datenstrategie-Design Canvas durcharbeiten können. Nehmen Sie dazu beispielsweise das Analytik-Anwendungsfall Canvas. Dieses führt Sie Schritt für Schritt durch die Konzeption einer Lösung aus Nutzersicht. 

Was brauchen Sie und was sind die nächsten Schritte?

Im besten Fall haben Sie also am ersten Tag folgende beiden Fragen beantwortet bzw. das gleiche Verständnis dazu in Ihrer Gruppe geschaffen:

  1. Warum brauchen wir Daten und Analytik?
  2. Wie helfen uns diese?

Nun bleibt noch zu klären was Sie zum Erreichen Ihrer Lösung brauchen. Dementsprechend geht es am zweiten Tag geht darum zu analysieren, welche Daten Sie benötigen und mit welchen Methoden, sprich mit welcher Analytik, Sie diese verfeinern müssen.

Dazu könnten Sie zum Beispiel mit dem Analytik-Reifegrad Canvas einen Fahrplan zur Erreichung Ihres Zielbilds aufzeichnen. Diese Vorlage erlaubt Ihnen Ihre Ausgangsituation zu bestimmen, um darauf aufbauend die nächstbesten Schritte festzulegen. Datentechnisch hilft Ihnen das Datenlandschaft Canvas sich einen Überblick über Ihre vorhandenen Daten zu verschaffen sowie Lücken zu identifizieren.

Generell muss diese letzte Phase im Rahmen Ihres Workshops immer das Ziel haben, dass Sie am Ende bereits einen guten Überblick über die Machbarkeit Ihres Vorhabens haben. Zumindest sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wo sich die größten Baustellen befinden: gibt es Unklarheiten zur Verfügbarkeit von Daten oder fehlt Ihnen das notwendige methodische Wissen im Unternehmen? Darauf aufbauend sind im Outro des Workshops gemeinsam die nächsten Schritte zu bestimmen.

Fazit und Ausblick

Die Herausforderungen bei der Erarbeitung Ihrer Datenstrategie sind vielfältig. Das in diesem Beitrag vorgestellte Datenstrategie-Designguide Canvas hilft Ihnen bei der Strukturierung Ihres Vorgehens. Testen Sie es selbst: planen Sie mittels dem interaktiven Creatlr-Tutorial Ihren ersten Datenstrategie-Design-Workshop. Über Ihr Feedback würden wir uns freuen!

Dies war der letzte Artikel einer speziellen Reihe zu unserem Datenstrategie-Design Kit. Unser Blog versorgt Sie natürlich aber auch in Zukunft weiterhin mit Artikeln rund um Daten und Analytik. Abonnieren Sie doch gleich unseren Newsletter, um keinen dieser Beiträge zu verpassen.

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Konnten wir vielleicht generell Ihr Interesse am Datenstrategie-Design wecken? Dann werfen Sie doch einen Blick auf unsere Datengipfel-Seminare Data Strategy für Einsteiger und Data Thinking für Aufsteiger. Oder kontaktieren Sie uns, falls Sie bezüglich unserer Datenstrategie-Fortbildung oder unserer Methode noch weitere Fragen haben.

Anmerkung: Verfasser dieses Beitrags ist unser Gastautor Martin Raffeiner, Geschäftsführer von datenbotschafter consulting.

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